Geplant oder ungeplant: Ein Kaiserschnitt hat immer Folgen
Auf einen geplanten Kaiserschnitt können sich werdende Eltern gezielt vorbereiten. «Sie sollten eine Klinik suchen, in der besonders viele Kaiserschnitte vorgenommen werden und die sich mit einer eventuell vorliegenden medizinischen Indikation besonders gut auskennt», rät Ines Albrecht-Engel.
Eine Vollnarkose ist heute kein Muss mehr. Durch eine so genannte Periduralanästhesie (PDA) oder eine Spinalanästhesie ist es möglich, dass die Frau bei Bewusstsein bleibt. «Eine gute Möglichkeit ist es, darum zu bitten, dass das Kind nicht gewaschen und angezogen, sondern nur gewärmt wird. Sobald die Mutter aus dem OP kommt, kann es ihr sofort nackt auf die Haut gelegt werden», sagt Mikolitch.
Weit komplizierter ist die Situation bei Notkaiserschnitten: Die Betroffenen haben sich meist nicht mit dem Eingriff befasst. Doch ein Notkaiserschnitt kann jede Schwangere treffen. Deshalb ist es sinnvoll, sich über die wesentlichen Abläufe zu informieren.
Jede Mutter ist nach einem Kaiserschnitt eingeschränkt - durch den Schnitt und die Narbe, oft durch die psychische Verarbeitung des Erlebnisses. Da ist es besonders wichtig, dass der Partner der Frau zur Seite stehen kann. Eine Klinik, die Familienangehörigen Übernachtungen ermöglicht, ist deshalb eine gute Wahl.
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