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Mittwoch, 27. Juni 2007

Das Web 2.0 ist längst mehr als ein Hype

Die technischen Entwicklungen, die mit dem Web 2.0 möglich sind, hält Kossel für «revolutionär». «Der Browser ist die gemeinsame Oberfläche für Applikationen», sagt er. Programme laufen dank neuer Software-Werkzeuge fast so, als kämen sie direkt von der Festplatte. Also besteht die Möglichkeit, sich ganz ohne neue Software am Mitmach-Internet zu beteiligen. Hinter vielen dieser Anwendungen steckt eine Technologie, die sich auf den Namen Ajax verkürzt: «Asynchronous Java-Script and XML». Damit kann die Anzeige einer Website verändert werden, ohne dass sie neu geladen werden muss.

Am spannendsten sind laut Kossel so genannte Mesh-Ups - die Mischung aus verschiedenen Diensten und einer neuen Idee, die dann als Produkt angeboten wird. «Das bereichert das Web ungemein.» Ein Web 3.0 ist unterdessen noch nicht in der Diskussion. Kommen dürfte laut Nico Lumma «eine weitere Verschmelzung der bisher eher getrennten Umgebungen Desktop, Web und Mobile».


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