Damit die Stimme bleibt: Kehlkopfkrebs frühzeitig erkennen
Ist eine Entfernung des gesamten Kehlkopfes unumgänglich, hat das für den Patienten weitreichende Konsequenzen. «Der Patient wird aus der OP aufwachen und keine Stimme mehr haben. Diese Vorstellung ist leichter zu ertragen, wenn man sich vorher damit auseinander gesetzt hat», sagt Kalbheim.
Eine Möglichkeit ist es, mit Hilfe von Logopäden eine Ersatzstimme zu erlernen. Alternativ können Ventilprothesen eingesetzt oder elektronische Sprechhilfen verwendet werden. In der Klinik wird meist vor dem Eingriff der Kontakt zu einer Selbsthilfegruppe organisiert, so dass der Patient auch persönliche Erfahrungen kennenlernt.
Informationen: Deutsche Krebshilfe, Buschstraße 32, 53113 Bonn, Telefon: 0228/72 99 00; Bundesverband der Kehlkopflosen und Kehlkopfoperierten, Thomas-Mann-Straße 40, 53111 Bonn, Telefon: 0228/338 89
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